EVALUATION

1 11 2010

In fact I didn’t want to continue with this Blog. I wanted that it’s my Belgian Blog, but I have the feeling to say something. Even if I really don’t know what exactly. And actually it’s not an evaluation. But I had no idea how to call it. But maybe, yes, it’s an evaluation… and I really just love this word ;)

Since I’m back it feels so strange. Actually I am as free as I was in Belgium. But it feels different.

It’s not that I can walk around the streets. See something new. Meet people with other languages. Walk around and never know what happens. Just feeling so completely free and always open for another thing to discover.

Sometimes I escape to my memories. When I’m walking along the streets the way I liked to do it in Belgium. I concentrate so much on the feeling of that life, that sometimes, when I see a German car then I think „Oh, somebody from Germany!“ But then I remember … that I AM in Germany, and that it would be something special to see somebody from another country, not the other way round.

When I’m talking to people from other countries, I’m just so happy. I feel so free again, to discover new things again. Like if I would be still travelling around.

I love this place, I really do. But I think Belgium just became so special for me. Because I have the feeling that I have never changed so much in my life, just within a few months.

I enjoyed Belgium, the hard times, the good times even more. Every minute felt like a day. Every week like a month. And every month like a year.

If I could decide to change anything about my time in Belgium I wouldn’t change anything. Not even the bad parts, because they helped me growing within these „years“.

I will always keep this time in my memories, and I hope that all the friends I made there will stay my friends, so that we can share these memories. These „years“.

In fact, I just wanted to say that I don’t regret anything about my time there. I will never do, it’s what made me being myself.





das Ende

29 06 2010

Noch nicht einmal mehr zwei Wochen.

Ich möchte eigentlich gar nicht daran denken, dass diese geile Zeit vorbei ist. Deshalb tu ich es auch nicht.

Ich packe meine Sachen. Für das nächste Abenteuer. Ich werde nicht gammeln, ich werde nie wieder ein langweiliges Leben führen. Das verspreche ich mir selber.

Zum Abschied für die Kinder bastel ich jedem ein selbstgehäkeltes Fröschlein, mit dem Anfangsbuchstaben des jeweiligen Kindes auf dem Hintern ;)

Meine Abschiedsfeier ist am 11.7. in der Bar „de Kadans“ in Maastricht. Goodbye Belgium in den Niederlanden… ;)

Ich denke, dass das hier wohl mein letzter Eintrag wird. Es war eine geile Zeit, einfach nur GEIL und unvergesslich. 10 Monate, die mich geprägt haben, an dich ich mich mein Leben lang erinnern werde.

Vom schlafen am Bahnhof, Duschjetons, Kotzen im Mc Donalds, Freundschaften mit alten Leuten, Lieblingskinder, Nonnen,  Hochzeit, Kommunion mit Hüpfburg, Nordsee, nach Frankreich und in die Niederlande laufen, Länder-raten, Geschenke-öffnen-würfeln, Weihnachtsbaum basteln, il y a beaucoup d’agression, graafmachine kijken, Namur, Lanaken, Genk, Péruwelz, Mons, Oostende, Brüssel, Tournai, Liège, Gent, Brügge, Maastricht :)

Tot ziens België! – Aurevoir la Belgique! – Auf Wiedersehen Belgien!

Melanie





ein Liebesgeständinis

10 06 2010

ich liebe

- früh um 6 Uhr aufzuwachen und zu wissen, dass ich im Paradies bin und noch über eine Stunde schlafen kann ^^

- meine Aupair-Kinder zu begrüßen und mich darüber zu freuen, dass auch ich einen Beitrag zu ihrer Erziehung leiste und das es einfach superkassemegaoberdoll ist mit ihnen :)

- die Pausenbrote zu schmieren, mit unter mit Speculaas-Pasta, die Rinde von Emile’s Brot wegzuschneiden und dann eine Tasse Milch oder auch Kaffee zutrinken, während ich gemütlich frühstücke

- mit Maxime zu spielen, ich genieße es :)

- mit ihm Diskussionen zu führen

- ihm Früchte zu schneiden

- mit ihm zu malen, basteln und am allerliebsten Buch lesen ^^

- buiten spelen, ein sand castel machen oder auch eine sand taart :)

- mit ihm Spazieren zu gehen und Bauarbeitern zuzuschauen

- Mittag zu essen und ein bisschen mit den Eltern zu plaudern

- in der Stadt rumlaufen und mich darüber freuen, dass man überall in der Shopping-Straße von Musik begleitet wird

- HEMA kontrollieren auf eventuelle Genialitäten

- im blokker vom Einrichten träumen

- am Leonidas-Schaufenster die Nase plattzudrücken

- im Bücherladen rumschauen

- den Himmel betrachten :)

- das Leuchtschild der Apotheke zu sehen und zu wissen: ich bin zuhause :)

- mit und für meine Aupair-Kinder Pannekoeken bakken, einen Wer-am-meisten-isst-Wettbewerb zu betreuen ^^

- Maxime aus dem Bettchen zu holen

- mit ihm eine Diskussion übers Nicht-aufstehen-und-aber-doch-aufstehen führen :)

- beim Abendessen zu helfen, belgisch kochen :)

- den Tisch zu decken

- mit der Familie zu essen und zu reden :)

- mich von ihnen zu verabschieden, während ich in Wehmut daran denke, dass es nicht mehr allzu oft sein wird, dass ich Maximes, Louis und Emiles „slaap lekker“ höre…

- niederländisches TV schaue, Briefe schreibe, lese oder die niedlichste Sprache der Welt lerne :)

- frisch aus der Dusche ins Bett falle und dem Fröschen beim quacken zuhöre, während ich weiß, dass ich einfach im Paradies bin :)

- im allgemeinen meine Aupair-Familie und mein Aupair-Leben in meiner Limburgischen Heimat :)

des weiteren liebe ich:

- den Bücherladen in der Kirche in Maastricht

- durch ganz Belgien zu fahren, innerhalb von ein paar Stunden und zu einem Spott-Preis

- New Look – der einzige Laden, der auch Kleidung für etwas kleinere Menschen führt :)

- die Maas :)

- das zweisprachige Land: Flamen die Französisch sprechen und Wallonier die Niederländisch sprechen

- das kleine alltägliche Chaos in Belgien und Schneechaos bei 2 cm Schnee

- den Regen, der mir sagt, dass es Sommer ist

- die Sonne, die mir sagt, dass es Urlaub ist

- die viele sehenswerte Städte in Belgien

- und ganz besonders natürlich noch meine Freunde :)

Es gibt auch noch sooooooooooo viel mehr, das hier ist sozusagen nur ein kleiner Einblick…

Noch ein Monat und ich könnte weinen. Ich bin froh über diesen ca. 10-monatigen Belgien-aufenthalt. Ein Jahr, in dem ich wie es scheint, alle Entscheidungen die richtigen waren :)

Ich habe so viel gelernt und dieses Jahr soll mir doch auf ewig unvergesslich sein :)

IK HOU VAN BELGIE

J’AIME LA BELGIQUE

ICH LIEBE BELGIEN





im Paradies

27 05 2010

Ich bereue in keinster Weise, dass ich mein EVS abgebrochen habe und hierher gekommen bin. Im Grunde war es eine der klügsten Entscheidungen überhaupt.

Ich bereue es nicht, dass ich einen europäsichen Freiwilligendienst gemacht habe. Ich habe super Leute kennengelernt. Und meine 70+ Freunde in Namur kann mir niemand mehr nehmen (auch nicht die Nonne, die das gerne würde). Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich habe mich riiiiiiiiiiiiiiiiiiiesig darüber gefreut, als ich einen Brief von M. Speeckaert bekommen habe, der extra seinen Cousin darum gebeten hat, ihn für mich zu schreiben, weil er so schlecht sieht. Darüber habe ich mich einfach unglaublich gefreut :)

Der Youthpass, den ich inzwischen bekommen habe ist natürlich katastophal. Bei manchen Dingen fragt man sich einfach, wie sie auf so eine Idee kommen, aus welcher Situation sie das interpretieren hätten können. Vor allem meine Unfähigkeit zu lernen. Bitte? Habe ich nicht einen enormen Fortschritt im Umgang mit den alten Leuten gemacht? Das kann ja wohl niemand verleugnen!

Wie auch immer. Ich finde es super hier. Mit meinen Gasteltern kann ich auch über meine Probleme dort reden und wie verletztend es ist, so ein Urteil zu bekommen. Sie sind super nett, genau so, wie es sein sollte.

Und zudem ist Maastricht das Paradies bei 25° C. Einfach nur unglaublich. Ich bin letztes Wochenende mit Tantri nach Maastricht gelaufen. Ca. 2 Stunden haben wir gebraucht. Aber Maastricht ist einfach paradiesisch. Es ist nicht zu heiß, weil dank der Maas immer ein lauer/warmer Wind weht. Es ist super, der Fluss glitzert von der Sonne bestrahlen, jeder ist chillt im Gras, man genießt einfach den Sommer :)

Leider habe ich gerade noch einen Monat, bevor alles vorbei ist. Wenn alles gut geht und meine Mutter mich abholt, dann fahre ich am 4.7.2010 nach Hause.

Aber es ist bestimmt kein Abschied für lange Zeit. Dafür ist es hier einfach nur zu PERFEKT :)

(PS: ich muss gestehen, ich vermisse meine Freunde in Deutschland manchmal schon ziemlich… zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust…)





zwischen den Ländern…

27 04 2010

Was für ein Wochenende. Normalerweise würde ich wahrscheinlich keinen Artikel in meinem Blog schreiben. Mach ich jetzt aber doch, weil es einfach zu bescheuert ist/war…:

Letztes Wochenende ist die Familie kurzfristig auf die standesamtliche Trauung des Paares gefahren, bei deren kirchlichen Hochzeit (dieses Wochenende) ich auch dabei sein werde. Wurde anscheinend alles sehr kurzfristig organisiert, weil erst am Freitag klar wurde, dass sie Ersatz für die Apotheek haben. Ja und am Freitag sind sie dann auch abends gleich los. Ich hab den Alarm angeschalten, also für unten im Haus, so wie sich’s halt gehört. Am nächsten Morgen wach ich um 8 Uhr auf, dreh mich nochmal um, dös noch ein bisschen… plötzlich: ALARM. Scheiße Mann, dacht ich mir bloß… Also ich steh auf, schalt den Alarm aus, funktioniert nicht, probier nocheinmal, geht nicht, nochmal, immer noch nicht! Dann hab ich mir die Augen mal gerieben und aufgemacht und gesehen, dass ich die ganze Zeit auf die falsche Taste gedrückt habe. Dumm… egal, auf jeden Fall war das Teil dann aus. Bin runter gegangen und da war die Apotheek-Assistentin am Telefon, am bereden mit meinem Gastvater… war ja dann alles gut, weil Alarm ja aus… sie hat mir erklärt, dass sie wohl dachte sie könne oben im Büro auch arbeiten, weil der Alarm der Apotheek ja ausgeschalten war… was alle nicht wussten war nur, dass das Büro auch Alarm gesichert ist, wenn die untere Etage vom Haus an ist… naja, war ja dann alles gut.

Ich hab mich fertig gemacht und wollte dann auf nach Gent, bin in die Apotheek und meinte zum Apotheeker-Ersatz (übrigens der Vater von Karolien, meiner Gastmutter) das ich jetzt wohl gehen werde und dann den Alarm für’s Haus an mache. Ja, alles klar und ich bin los. Keine 5 Meter vom Haus war ich weg, da geht der Alarm los. Ich wieder ins Haus, schalt Alarm aus und da kommt auch schon die Apotheker-Assistentin, die meinte, sie müsse nur ganz kurz was oben holen und dann kann ich den Alarm anschalten. Gut, ich hab gewartet, sie kam zurück, ich hab wieder den Alarm angemacht und diesmal hat’s dann auch nicht wieder irgendjemand ausgelöst!

Gent war schön, nur leider extrem viele Touristen und das kann ich absolut nicht ausstehen… wär lieber die alllllller allllllllller einzigSTE Touristin gewesen und hätt mir alles in ruhe angeschaut und gechillt. Aber nun gut.

Ich bin dann auch irgendwann am späten Nachmittag heim, ganz einfach weil ich alles touristische gesehen habe und ich schon langsam müde wurde… und am Abend war ja die Geburtstagsparty von Aljoscha! (Aljoscha ist übrigens der Couchsurfer in Maastricht, bei dem Sandra, Franzi und ich uns einquatiert hatten) Ich bin also irgendwann gegen 8 daheim angekommen (nachdem der erste Bus 1 Minute vor Ankunft des verspäteten Buses losgefahren ist…), hab meine Sachen gepackt, was gegessen (hatte den ganzen Tag nur ein Baguette und Kuchen gegessen!) und dann auch wieder los. Auf zur Bushaltestelle. Da es eigentlich nicht schwer ist den richtigen Bus zu erwischen, der nach Maastricht fährt (bei der Haltestelle hält nur jede Stunde nur ein Bus hält und zwar nach Maastricht. Theoretisch! THEORETISCH! Linie 45: zum einem gibt es die, die nach Maaseik fährt, zum anderen die, die nach Maastricht fährt.  Mögliches Problem der richtigen Linie, aber falsche Endstation, erübrigt sich THEORETISCH für Lanaken, da Linie 45 mit Endstation Maaseik THEORETISCH nicht in Lanaken hält. Ich hab nämlich mal in Genk einen Busfahrer der Linie 45 nach Maaseik gefragt, ob er auch in Lanaken hält. Und dieser meinte „Nein“… Also THEORETISCH… PRAKTISCH saß ich dann im Wartehäuschen und plötzlich Blicke ich auf und es steht ein Bus vor mir und der Busfahrer wartet darauf, dass ich einsteige. Ich steige also ein, da THEORETISCH ja kein anderer also falscher Bus hier hält… ich fahre und fahre, er frägt zwei Mädchen ob sie nach Maastricht oder Smeermaas wollen, beide wollen nach Smeermaas… er fährt. Plötzlich biegt er nach links, statt nach rechts. Seltsam…  Alle steigen aus in Smeermaas, glaube zumindest, dass es Smeermaas war. Er frägt wo ich hin will: „Maastricht“ … Ja, das ist dann der falsche Bus, ich soll rausrennen, vielleicht schaff ich noch den Bus nach Maastricht. Haha, der letzte Bus war schon vor 10 Minuten weg. Klasse, Melanie steht irgendwo um kurz nach 9 irgendwo zwischen den Niederlanden und Belgien und hat keine Ahnung! Ich bin dann erstmal die Straße zurückgelaufen aus der der Bus gekommen ist. Irgendwann hab ich eine Kirche in der Ferne gesehen und ich wusste: das muss Lanaken sein. Ich wollte aber ja eigentlich nach Maastricht… Hm… ich lief weiter, hab sogar versucht zu trampen, aber niemand hat angehalten, was auch nicht verwunderlich ist, im Dunkeln, in der Pampa… ich bin weiter gelaufen, bis eine Ortschaft kam, Gott weiß wie die heißt, denn Schilder sind dort wohl Mangelware.

Ich stand dann an einer Kreuzung: Entscheidung zwischen rechts und links. Nach links sah’s nach Vorort von Lanaken aus, rechts allerdings schon nach Maastricht. Ich ging einfach mal nach rechts. Zufällig war dann dort ein marrokaner, den ich dann auch gleich mal gefragt habe: „Wo bin ich hier? Und in welchem Land???“ Ich war anscheinend in Kerkberg (wie ich später erfahren habe bereits ein Stadtgebiet von Maastricht) und in den Niederlanden. Smeermaas allerdings ist noch belgisch, ich muss also irgendwann irgendwo über die Grenze gelaufen sein… auf jeden Fall hat mich der Marrokaner dann gefragt, wo ich hin will, ich hab ihm erklärt, dass ich auf ne Party in der Nähe vom Krankenhaus will und er meinte, ich soll einsteigen, er fährt mich hin. Er war ziemlich nett, hat mich sogar gefragt, ob er die Musik ausmachen soll, denn da lief der Koran in gesungener Form, aber mich hat das eigentlich nicht gestört, hat einfach zum Abend dazu gepasst.

Ich kam dann so um 10 Uhr bei Aljoscha an, die letzte, das Bierfass war schon alle, aber er hatte noch anderes, zum Glück. Wir hatten ganz nette Unterhaltungen im Deutsch-Niederländisch-Englisch-Mix und haben über Gott und die Welt gelabert. Auch wenn alle mindestens 5 Jahre älter waren als ich, cool war’s trotzdem und auch ziemlich lang noch… Christopher (aus Aachen) und ich haben bei Aljoscha geschlafen, standen irgendwann um 12 Uhr auf, haben erstmal Käsemaisbrötchen gegessen, weitergelabert, Würstchen gegessen und dann war’s auch schon wieder Abend und wir sind dann auch aufgebrochen.

Alles in allem aber ein äußerst gelungenes Wochenende.





ik hou van België

15 04 2010

ich sollte mal wieder schreiben. Und zwar leider sehr viel, denn ich hab schon wieder sehr viel erlebt… aber mann he, ich bin so beschäftig mit irgendwas machen, dass ich keine Zeit mehr habe davon zu berichten! Mann he… egal… also:

An Ostern war ich bei Janika, die ja jetzt wo wohnt, wo man (zumindest noch bis vor Kurzem) auch Freunde da haben darf. Viel Bier, wenig schlaf, Aerobic in der Nacht und Kässpätzle, das war Ostern.

Dann kam am Mittwoch auch schon mein deutscher Besuch! Nachdem ich mit Bernie im Magritte-Museum war (und da war ne Expo mit einem echten Miro!!!) bin ich Sandra und Franzi am Flughaven abholen gegangen. Wir sind dann zu der Couch gefahren, zwei Amerikaner, total chillig drauf und echt genial! Dann sind wir Fritten essen, ich hab mein Zeug geholt und dann sind wir aber auch schon relativ früh ins Bett gefallen… am Tag drauf war „Sight-seeing“ angesagt: Mannekenpis und Grand Place, Cathedrale… und leckere Exki (ja, die Karotte steht für ein „i“^^)- Schokolade getrunken, dann sind wir ins Comic-Museum hingeschländert, was uns dann aber doch zu teuer war und für nur lauter Comics hatten wir keinen Nerv. Deshalb haben wir ein bisschen im Shop gegruschtelt und Sandra und ich sind mit niedlichen Tim-und-Struppi Tassen herausgekommen. Ein bisschen shoppen und Bothanique anschauen und abends sind wir dann mit unserer Couch ausgegangen, Dan und Emily haben uns später auch noch Freunden vorgestellt und wir hatten einen sehr genialen Abend :) Und Sandra liebt jetzt Framboise, Pech, dass sie mir nicht eher glauben wollte, dass belgisches Bier genial schmeckt! ;) Freitag sind wir dann noch ans Atomium gefahren und weil’s so schön Wetter war und Atomium relativ langweilig, sind wir ins Mini-Europe gegangen, sehr niedlich :) Danach wollten wir ins Europäische Parlament, aber die Frau meinte was mit 1. sind wir zu spät und 2. dürften nicht-Belgier auch nur in den Monaten Mai, Juni kommen… hääääääää? Wir sind dann am frühen Abend nochmal in die Innenstadt und ich wollte ihnen eigentlich das Delirium zeigen. Nur haben diese Vollidioten am frühen Abend weder Pêcheresse noch Fromboise noch sonst irgendwas leckeres! Pff! Bin äußerst enttäuscht! … ach und ich glaube während den paar Tagen waren wir bestimmt 5 Mal im Panos. Gut das Sandra das auch danach „süchtig“ war ;)

Allgemein hatten wir ein bisschen genug von Brüssel nach den Tagen. So besonders ist es einfach nicht und es gibt schönere Städte als Brüssel… zum Beispiel: MAASTRICHT! Wir saßen dann alle glücklich im Zug nach Lanaken, wo wir dann erstmal entspannt haben, Pizza gegessen haben und schön ins Kino sind… eigentlich wollten wir ja eine Liebesschnulze anschauen… aber „Remember me“ hat gar kein Happy End! Naja, wenigstens weiß ich jetzt das Lanaken’s Kino schön ist ;) Am nächsten Tag, um 9 Uhr der Schock: Kindergebrüll! Ich dachte nur:“hä, was geht ab, die wollten doch erst in der Nacht wieder kommen!“ Die Familie musste einen früheren Flug nehmen, weil der andere angeblich gecancelt wurde und somit waren sie schon früher da… wir haben dann lecker gefrühstückt und sind dann auf zur Couch in Maastricht! Wir sind die Maas entlang spaziert und haben einfach nur relaxt. Maastricht ist soooooo mooooooooi :) ich bin dann abends aber doch wieder heimgefahren und hab in Lanaken geschlafen, denn ich hatte keinen Bock auf aufstehen um 6 um Bus zu fahren… Am Montag habe ich dann also wieder gearbeitet, hab die Kinder schon vermisst! Kindergeschrei ist wie Vogelgesang in meinen Ohren :D Am Abend bin ich dann wieder zu der Couch in Maastricht, diesmal um auch dort zu schlafen. Wir haben mit Kässpätzle, Sekt und Aljoscha’s cooler Bierzapfmaschine reingefeiert,  zusammen mit ihm und seiner Mitbewohnerin. Erst war ja Bar geplant, aber da wir dauermüde waren und wir eh um 6 Uhr alle raus mussten haben wir das gelassen und so wurde es auch ganz schön, vielleicht sogar besser ;)

Am nächsten Morgen hieß es dann schon früh Goodbye… aber es hat ihnen gefallen und leider :(

Und heute hatte ich den Nachmittag frei und ich war in: Genk, Maasmechelen und Maastricht. Und Quick ist dummer als die Polizei erlaubt, aber gut für mich: ich hab den Gutschein für meinen Gratiskaffee, den ich einlösen wollte nach dem einlösen zurückbekommen- ohne das er eingerissen ist oder sonst was… aber gut!

groetjes uit Lanaken!





Ich liebe mein Leben :)

1 04 2010

Ich gestehe, ich bin eine schlechte Blog-schreiberin. Aber man könnte sagen, wenn es mir entweder supergut oder superscheiße geht, schreibe ich einfach nicht.

OK, mit ausnahme von: jetzt.

In der Péda hab ich nicht geschrieben, aufgrund fehlenden Internets und Bemühungen mich zu beschweren und trotz BSC Namur etwas zu erreichen.

Jetzt schreibe ich nicht, weil es einfach perfekt hier ist.

OK, es sind ein paar Wolken am Himmel, was fällt denen ein!

Maxime hat sich gestern riesig vor nem Regenwurm erschrocken. Wir waren in eine Diskussion über einen Ziegelstein vertieft, bei dem ich meinte er ist sehr gefährlich, weil er auf die Füße fallen kann… Maxime hat das natürlich nicht eingesehen und plötzlich quetscht sich da so ein fettes, fettes, FETTES Ding da aus der Erde! Sogar ich hab mich erschrocken, nur für Maximeke war das natürlich HORROR. Noch heute hat er sich erst nicht getraut einen Fuß auf die Erde zu setzen, erst nachdem er gesehen hat das da wirklich keine Würmer mehr sind konnte ich ihn absetzen (er wird von Tag zu Tag schwerer^^).

Gestern hatte ich früher Niederländischkurs aus, weil sich Linda (die Lehrerin) nicht so wohl gefühlt hat. Als ich heim bin waren die Kinder noch wach, ich hab dann was gegessen und Maxime wollte auch mit an den Tisch :) er hat mich dann unterhalten und er war ein Bisschen verwirrt mit den Namen, da zu seiner rechten seine Mutter saß und zu seiner linken ich… und wenn er was seiner Mutter gesagt hat hat er oft mals „Me-Mama“ gesagt :D Seine Mutter meinte, dass er anscheinend ziemlich viel von mir hält. Hab ich dann auch gesehen, weil er seiner Mutter die ganze Zeit erzählt hat, was ich ihm erklärt habe: dass Vögel Würmer essen, dass er leise sein muss, weil der Nachbar schläft, dass man ins Krankenhaus muss wenn man von hoch oben auf den Boden fällt, etc.

Es ist schon schön zu wissen, dass ich ein Teil seiner Erziehung bin und er mich so gerne hat :) Erinnert mich tagtäglich an mein Compassion-Projekt im Kindergarten :) Es wird mir erstmal das Herz brechen (zum zweiten mal in diesem Auslandsaufenthalt^^), wenn ich zurück nach Deutschland gehe.

Allerdings: Würzburg ist nur noch halbe Strecke bis nach Belgien… OK, fast.

Mit Louis und Emile läuft’s auch super, die finden’s auch super wenn ich mit ihnen Spiele. Vorallem spielt Louis gerne Schachtelspiele mit mir, vor allem, weil ich andauernd verliere…

Was gibt es sonst noch? Ach, Sandra und Franzi kommen mich besuchen. Ja. Und das war’s dann auch schon wieder.

In ner Viertel Stunde kommen dann auch die kinderen wieder nach Hause. Wobei Maximeke gar nicht geschlafen hat (ich hab ihn die ganze Zeit rumschreien hören), wundert mich nicht, wenn er wieder in meinen Armen einschläft :)

Tot ziens!





fast ein Monat Aupair…

12 03 2010

Ok, ich weiß, ich sollte öfter schreiben… aber das tu ich ja jetzt. Ich find nur so selten Zeit bzw. um ehrlich zu sein: oft hab ich einfach kein Bock :D

Es läuft alles gut, also super, also es gibt ganz einfach keinen Beschwerdepunkt. Überhaupt nicht. Gar nicht. Schon fast krank. Ich hoffe das bleibt so. Ich bin nur einfach total glücklich über die Entscheidung mein EVS abzubrechen und hier zu beginnen. Etwas besseres hätte ich gar nicht tun können!

Also Maxime ist gerade dabei sich an mich zu gewöhnen. Also nicht mehr jeden Tag weinen bis zum bitteren Ende… bis auf heute… er findet es extrem witzig, wenn ich ihm hinterherrenne und ihm sage, dass sein Vater arbeiten muss und er da jetzt nicht einfach hin kann. Er geht dann mit einem ganz  frechen grinzen auf dem Gesicht gaaaaaaaanz langsam zur Tür und sagt: „Daaaaaaaaaaag Melanie!“ … dann wartet er bis ich komme und rennt dann los und schreit und weint und brüllt wenn ich mich dann vor die Tür setze… aber anscheinend findet er dieses Spielchen witzig. Pf, warum auch immer…

Über Couchsurfing (danke Janika!) hab ich jetzt auch Tantri gefunden, ein zweites Aupair aus Lanaken! Mit ihr werde ich morgen nach Hasselt gehen (Carneval… ich weiß es ist März, aber so sind die Belgier…) und wir werden mehr oder weniger das WE gemeinsam verbringen.

Ich kann mich hier einfach nicht beschweren ^^





mein Leben in Lanaken…

21 02 2010

Seit vorgestern bin ich also nun hier und es gefällt mir super gut. Die Familie ist echt nett, die Stadt gefällt mir und mein Zimmer und mein Bad sind der absolute Hammer!

Also es gibt nun echt keinen Grund mich zu beschweren. Ab morgen arbeite ich dann auch und freu mich schon :)

Grüße aus meiner neuen Heimat!





Aurevoir, mes amis belges!

5 02 2010

Ich weine mir gerade schrecklich die Augen aus. Gerade habe ich mich von den alten Leuten verabschiedet und es war so schrecklich! Jedes mal musste ich mir verkneifen, dass ich nicht losheul wie ein kleines Mädchen, sondern wenigstens nur ein bisschen die Tränen kullern, weil das macht dann alles nur noch schlimmer und ich kann nicht mehr aufhören!
Nachdem ich mich von M. Speeckaert verabschieddet habe und er angefangen hat zu weinen, da bin ich ziemlich schnell abgehauen, hab mich im Klo eingesperrt und erstmal ne Runde geweint, weil ich wusste, wenn ich mich jetzt weiterverabschiede, dann lieg ich im nächsten Zimmer tot, aufgrund von Flüssigkeitsmangel. Ich bin dann weiter gegangen, immer ein bisschen geweint, aber es hielt sich noch in Grenzen. Das doofe war nur, dass auch noch die Pediküre-Leute da waren und die Zimmer somit voller Menschen, die mich dann nur heulend kennengelernt haben, aber scheiß drauf! Bei Mme Blondiaux war es ganz schrecklich, sie hat angefangen so herzzerreisend zu weinen und ich konnte da nicht anders als auch anzufangen rumzuschluchzen! Und Mme Cauhet hat auch mitgemacht… Die letzte war Mme Bossiroy, die hat wohl gerade erst heute erfahren, dass ich gehe bzw. erst heute das ganze verstanden und sie hat so geweint und ich wollte sie gar nicht alleine lassen! Dann hat sie auch noch erzählt, dass sie das Altenheim nicht so mag und es tat mir so schrecklich, schrecklich leid, weil ich ihr das letzte Stück vom Lebensweg jetzt nicht mehr schöner machen kann!
Es tut mir so schrecklich Leid, dass ich sie nicht mehr jeden Tag sehe!!! Es ist so schrecklich! Ich glaube ich kann nie wieder aufhören zu weinen…
Und dann hab ich noch nicht mal mehr Tempos! So ne Kacke! Meine Nase ist schon ganz rot!
Ich bin dann irgendwann, so 2 Stunden später als eigentlich, heim gegangen und hab natürlich noch die Nonne getroffen am Spint… die meinte nur, ob ich etwas weine! NATÜRLICH WEINE ICH VERDAMMTE SCHEISSE!!!
Gibt es Medikamente gegen Abschiedsschmerz? Vielleicht was von Ratiofarm?
Zudem kommt jetzt wohl dann Janika und ich habe kein Internet (dieser Artikel wird zu einer späteren Zeit veröffentlicht werden) und hab keine Ahnung wann wie was… ich hoffe, sie findet her, ich muss erstmal duschen bevor ich was anderes mache…








Follow

Get every new post delivered to your Inbox.